In meiner psychotherapeutischen Arbeit begleite ich Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit ganz unterschiedlichen Anliegen vor Ort oder Online.
Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erfolgt eine ausführliche diagnostische und biografische Abklärung in Form der sogenannten Probatorischen Sitzungen (4 - 6 Termine á 50 Minuten). Gemeinsam besprechen wir Ihre aktuellen Beschwerden bzw. die Anliegen Ihres Kindes oder Jugendlichen und klären, welche Behandlung sinnvoll und passend ist.
Auf dieser Grundlage werden individuelle Therapieziele festgelegt und die weiteren Behandlungsschritte gemeinsam geplant. Die verhaltenstherapeutische Behandlung orientiert sich dabei an den persönlichen Bedürfnissen und der jeweiligen Lebenssituation.
Die Häufigkeit und Dauer der Psychotherapie richten sich nach dem individuellen Bedarf und werden im Verlauf regelmäßig gemeinsam reflektiert. Kurzzeittherapien belaufen sich auf 12 - 24 Sitzungen, Langzeittherapien auf 60 - 80 Sitzungen (á 50 Minuten).


Psychotherapie für Erwachsene
Erwachsene kommen mit ganz unterschiedlichen Themen in eine Psychotherapie. Manchmal sind es Ängste oder depressive Verstimmungen, manchmal Erschöpfung, Selbstzweifel oder Schwierigkeiten in Beziehungen. Manchmal gibt es eine konkrete Krise, einen Verlust oder eine Veränderung im Leben – und manchmal lässt sich gar nicht genau sagen, was eigentlich los ist. Nur, dass es so nicht weitergehen soll.
Mögliche Themen können beispielsweise sein:
- depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit oder
- innere Leere
- Ängste, Sorgen und Panik
- Stress, Überforderung und Erschöpfung
- Selbstwertprobleme und starke Selbstkritik
- Schwierigkeiten im Umgang mit eigenen Gefühlen
- wiederkehrende Konflikte und Schwierigkeiten in Beziehungen
- belastende Lebensereignisse und Krisen
- Schwierigkeiten mit Abgrenzung und eigenen Bedürfnissen
- berufliche Belastungen und Veränderungen
- Umgang mit einschneidenden Erfahrungen oder traumatischen Erlebnissen
- das Gefühl, immer wieder in ähnliche Muster oder „Schleifen“ zu geraten
- Orientierung und die Frage: Was möchte ich eigentlich – und wie komme ich dorthin?
Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche bringen ihre ganz eigene Welt mit und erleben diese auf ihre eigene Weise. Sie erleben, fühlen und verarbeiten Dinge anders als Erwachsene. Was sie beschäftigt, können oder wollen sie nicht immer in Worte fassen. Manchmal zeigt sich Belastung deshalb eher im Verhalten, in Rückzug, Ängsten, Wut, Schwierigkeiten in der Schule oder im Zusammensein mit anderen. Sie befinden sich mitten in wichtigen Entwicklungsschritten und müssen dabei mit Veränderungen, Erwartungen, Beziehungen und manchmal auch schwierigen Erfahrungen umgehen.
Ich begleite Kinder und Jugendliche unter anderem bei:
- Ängsten und Unsicherheiten
- depressiven Verstimmungen und Rückzug
- starkem Grübeln oder Sorgen
- Selbstwertproblemen
- Schwierigkeiten in Schule oder Ausbildung
- sozialen Unsicherheiten und Problemen im Kontakt mit anderen
- Konflikten innerhalb der Familie
- Veränderungen und belastenden Lebensereignissen
- Trennung der Eltern oder Veränderungen in der familiären Situation
- Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und Impulsen
- Selbstverletzendem Verhalten
- belastenden oder traumatischen Erfahrungen
- Übergängen und Entwicklungsphasen, die besonders herausfordernd sind
Gerade bei Kindern ist es mir wichtig, einen Zugang zu finden, der zu ihrem Alter, ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebenswelt passt. Therapie muss nicht immer am Schreibtisch und im klassischen Gespräch stattfinden. Spiel, Kreativität, Bewegung und andere Ausdrucksformen sind genauso wichtige Wege, um sich selbst besser zu verstehen und neue Erfahrungen zu machen.
Arbeit mit den Bezugspersonen und dem System
Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehören auch die wichtigen Menschen in ihrem Umfeld mit ins Bild. Eltern und andere Bezugspersonen kennen das Kind aus ihrem Alltag und sind zentrale Begleiter von Veränderung und damit (abhängig von Alter, Anliegen und Therapieprozess) nicht aus dem Prozess herauszudenken. Für mich geht es dabei nicht darum, Schuld zu suchen. Vielmehr schauen wir gemeinsam: Was braucht das Kind oder die/der Jugendliche? Was braucht das Umfeld? Und was kann im Alltag helfen, damit Entwicklung möglich wird? So unterstütze ich auch das System dabei, das Kind besser zu verstehen, Beziehungen zu stärken, schwierige Situationen anders einzuordnen und neuen Handlungsspielraum zu entwickeln.


Coaching
Nicht immer braucht es Psychotherapie. Manchmal geht es vielmehr darum, sich neu zu sortieren, eine Entscheidung zu treffen, berufliche oder persönliche Veränderungen anzugehen oder den eigenen Blick auf eine Situation zu verändern. Vielleicht steht eine Veränderung an. Vielleicht gibt es ein Ziel, das schon länger da ist, aber noch keinen Weg gefunden hat. Oder Sie merken einfach, dass etwas nicht mehr richtig passt. Gemeinsam können wir schauen, was Sie brauchen, was Ihnen im Weg steht und welche Möglichkeiten Sie haben. Coaching bietet dafür einen Raum, in dem Gedanken geordnet, Perspektiven gewechselt und konkrete nächste Schritte entwickelt werden können.
